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Karl Weinhofer – Drei Kategorien von Menschen

Karl Weinhofer (1942) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (SPD). Er wurde 1980 als auch 1983 über die Landesliste der SPD in Bayern in den Deutschen Bundestag gewählt, dort gehörte er u. a. dem Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung sowie dem Ausschuss für Bildung und Wissenschaft an. 1983 machte Jürgen Leinemann den „Hinterbänkler“ zur Zentralfigur einer dreiteiligen Serie im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Nach der Bundestagswahl 1987 schied Weinhofer, der im Kampf um ein Direktmandat im Bundestagswahlkreis Ingolstadt stets gegen Horst Seehofer (CSU) verloren hatte, aus dem Bundestag aus. Er war anschließend für kurze Zeit wieder an einer Berufsschule in Nürnberg tätig, schied dann aber vorzeitig aus dem Schuldienst aus und betätigte sich im Immobilien- und Antiquitätengeschäft. Im Oktober 1990 rückte er kurz vor der nächsten Bundestagswahl noch einmal für zwei Monate in den Bundestag nach, als Konrad Porzner sein Mandat niederlegte und Präsident des Bundesnachrichtendienstes wurde.

Die Menschen sind grob in drei Kategorien zu unterteilen: Die Wenigen, die dafür sorgen, dass etwas geschieht …, die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht …, und die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht.


Karl Weinhofer
(Oberstudienrat & Politiker / 1942)
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