Margaret Atwood (1939) ist eine international renommierte kanadische Schriftstellerin, Dichterin und Essayistin. Sie schrieb über 50 Bücher, darunter Romane, Gedichtbände und Sachbücher, oft zu Themen wie Feminismus, Gesellschaftskritik und Klima. Atwood erlangte mehrere internationale Preise, unteranderem den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2017) und mehrfach den Booker Prize.
Ihr bekanntester dystopischer Roman „Der Report der Magd“ („The Handmaid’s Tale“) über eine patriarchale Diktatur in den USA, in der Frauen ihrer Rechte beraubt werden. Es ist das am häufigsten von Schulbehörden und in Bibliotheken (vor allem in Nordamerika) betroffene und entfernte (zensierte) Buch von Adwood. Konservative Behörden und Schuldistrikte (unter anderem in Teilen der USA sowie in der kanadischen Provinz Alberta) setzten das Buch wegen vermeintlich „pornografischer“ oder sexuell expliziter Inhalte auf Index- und Streichlisten. Einige Jahre später wurde dieses Buch als Vorlage für einen Spielfilm und für eine sehr erfolgreiche Fernsehserie übernommen.
„Eine Ratte in einem Labyrinth ist frei, überall hinzugehen, solange sie im Labyrinth bleibt.“
Margaret Atwood
(Schriftstellerin, Dichterin & Essayistin / 1939)



