Marie Ebner von Eschenbach (1830 – 1916) war eine österreichische Schriftstellerin, Erzählerin, Novellistin, Aphoristikerin und Vertreterin des Realismus. Die Freifrau Ebner-Eschenbach gilt als eine der wichtigsten Erzählerinnen des 19. Jahrhunderts. Sie begann ihre schriftstellerische Karriere mit dem Schreiben von Dramen und wandte sich anschließend der erzählenden Literatur zu, welche ihr den entsprechenden literarischen Ruhm einbrachte.
Mit dem Roman „Lotti, die Uhrmacherin“ konnte sie ihren ersten Erfolg erzielen. Hieraufhin folgten ihre weithin bekannten Werke wie „Das Gemeindekind“ (1887) und vor allem „Krambambuli“ (1896), welches als ihr Hauptwerk betrachtet werden kann.
Ihr umfangreiches Gesamtwerk umfasst vor allem Novellen, Erzählungen, Aphorismen und dramatische Texte. Die adlige Freifrau von Ebner-Eschenbach übte die Schriftstellerei jedoch nicht aus, um hierdurch ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften, sondern vorrangig um den Humanismus zu fördern. Ihre Erzählungen gehören zu den bedeutendsten Beiträgen des 19. Jahrhunderts.
„Der Klügere gibt nach!
Marie von Ebner-Eschenbach
Eine traurige Wahrheit, sie
begründet die Weltherrschaft
der Dummheit.
(Schriftstellerin, Novellistin und Aphoristikerin / 1830 – 1916)



