Ignazio Silone (1900 – 1978) war ein italienischer Schriftsteller,Journalist und Politiker. Er war 1921 einer der Gründer der kommunist. Partei Italiens, aus welcher er etwas später wieder ausgetreten ist. Von 1930 bis 1944 befand er sich im Exil in der Schweiz. Das schriftstellerische Werk von Ignazio Silone umfassen Romane, Dramen, Erzählungen und politische Texte.
Der Ruhm vieler Propheten beruht auf dem schlechten Gedächtnis ihrer Zuhörer.
Ignazio Silone
Das Werk des Schriftstellers Ignazio Silone im Überblick:
Fontamara (1933): Silones berühmtestes Werk und Romandebüt. Es schildert den Überlebenskampf und die Ausbeutung armer Bauern in den Abruzzen durch korrupte Faschisten und Großgrundbesitzer.
Brot und Wein (1936): Ein politischer und moralischer Entwicklungsroman, der vom Leben im Untergrund während der Diktatur Mussolinis handelt.
Der Fascismus. Seine Entstehung und seine Entwicklung (1934): Eines seiner wichtigsten Sachbücher, das sich kritisch mit der Entstehung der faschistischen Diktatur in Italien auseinandersetzt.
Die Schule der Diktatoren (1938): Eine geistreiche und satirische Analyse des Totalitarismus, die als Dialog strukturiert ist.
Notausgang (1965): Ein teils autobiografisches Werk, das persönliche Erinnerungen mit politischen Analysen und Erzählungen verknüpft.
Severina (1981): Sein unvollendetes, posthum veröffentlichtes letztes Werk über eine junge Nonne.



