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T. S. Eliot – Die meisten Probleme

T. S. Eliot (Thomas Stearns Eliot, 1888–1948) war einer der bedeutendsten und einflussreichsten amerikanisch/britische Dichter, Dramatiker und Literaturkritiker des 20. Jahrhunderts. Er gilt als eine der zentralen Figuren der literarischen Moderne. Für sein Werk erhielt er 1948 den Nobelpreis für Literatur.

Eliot wurde in St. Louis, Missouri (USA), geboren, zog aber 1914 nach England und nahm 1927 die britische Staatsbürgerschaft an.

T. S. Eliots Hauptwerke

Zu seinen berühmtesten Gedichten gehören „Das wüste Land“ (The Waste Land / 1922), das als Meisterwerk der Moderne gilt, sowie „J. Alfred Prufrocks Liebesgesang“ (The Love Song of J. Alfred Prufrock / 1915) und „Vier Quartette“ (Four Quartets / 1943).

Das Musical „Cats“

Seine Gedichtsammlung „Old Possum’s Book of Practical Cats“ diente Andrew Lloyd Webber als Vorlage für das weltberühmte Musical Cats.

Eliot der Literaturkritiker

Neben seiner Dichtung prägte er als Kritiker und Verleger (unter anderem beim Verlag Faber & Faber) den literarischen Geschmack seiner Zeit und begründete neue Ansätze in der Literaturwissenschaft.

Eliot der Dramatiker

Eliot war ebenso als Dramatiker tätig und veröffentlichte sieben Dramen, von denen „Mord im Dom“ das heute international bekannteste Werk ist. Als „Die Cocktailparty“ 1950 auf dem Broadway aufgeführt wurde, erhielt Eliot als Autor des Stückes den Tony Award für das Beste Theaterstück.

Die meisten Probleme in
der Welt werden von
Menschen verursacht, die
wichtig sein wollen.

T. S. Eliot
(Dichter, Dramatiker & Nobelpreisträger / 1888 – 1965)
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