Hans-Hermann Hoppe (1949) ist ein deutscher Volkswirt, libertärer Philosoph und prominenter Vertreter des [Anarchokapitalismus] 0.6.1 sowie der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.
Hoppe studierte Philosophie, Soziologie, Geschichte und Volkswirtschaftslehre u. a. in Saarbrücken und Frankfurt am Main, wo er im Fach Philosophie bei Jürgen Habermas promovierte. Hoppe galt als enger Schüler und Weggefährte des libertären Ökonomen Murray Rothbard.
Nach Stationen an deutschen Universitäten ging er in die USA und war von 1986 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2008 als Professor für Wirtschaftswissenschaften an der [University of Nevada, Las Vegas] (UNLV) tätig.
Hoppe lehnt den staatlichen Apparat strikt ab und bezeichnet sich selbst als „Feind des demokratischen Staates“. Er vergleicht Staaten ökonomisch mit Monopolen oder „stationären Banditen“, die sich durch Zwangsabgaben finanzieren. Seine radikalen Thesen zu Demokratie, Zuwanderung und Gesellschaftsordnung machen ihn in der Öffentlichkeit und in der politischen Theorie zu einer kontrovers diskutierten Figur.
Zu seinen Büchern gehören u.a. „Die Kritik der kausalwissenschaftlichen Sozialforschung“, „Eigentum, Anarchie und Staat“, „A Theory of Socialism and Capitalism“, „The Economics and Ethics of Private Property“, „The Myth of National Defense“, „Demokratie. Der Gott, der keiner ist“, „Der Wettbewerb der Gauner“, „The Great Fiction: Property, Economy, Society, and the Politics of Decline“, „From Aristocracy to Monarchy to Democracy“ und „A Short History of Man: Progress and Decline“. (Ludwig von Mises Institut Deutschland)
Die größte Gefahr für die Freiheit
Hans-Hermann Hoppe
ist nicht der Tyrann, sondern der
Bürger, dem beigebracht wurde,
seine Ketten zu lieben.
(Prof. Dr. Volkswirt & Philosoph / 1949)



