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Marie Curie – Man kann nicht hoffen

Marie Curie (Maria Salomea Skłodowska / 1867 – 1934) war eine wegweisende Physikerin und Chemikerin polnischer Herkunft, die in Frankreich lebte und agierte. Sie prägte das Wort „radioaktiv“ und ist die erste Frau, der ein Nobelpreis verliehen wurde und bis heute die einzige Frau unter den wenigen, denen zweimal ein Nobelpreis verliehen wurde – zudem als einzige Wissenschaftlerin auf zwei unterschiedlichen Fachgebieten.

Zusammen mit ihrem Ehemann Pierre Curie untersuchte sie die Strahlung von Uranverbindungen und isolierte aus dem Mineral Pechblende die bis dahin unbekannten Elemente Polonium (benannt nach ihrer Heimat Polen) und Radium. Nach dem tragischen Unfalltod von Pierre übernahm sie dessen Lehrstuhl und wurde die erste weibliche Lehrkraft in der Geschichte der Pariser Universität.

Die Nobelpreise

Den Nobelpreis für Physik (1903) erhielt sie gemeinsam mit Pierre Curie und Henri Becquerel für die Erforschung der Radioaktivität.

Den Nobelpreis für Chemie (1911) wurde Marie Curie als alleinige Preisträgerin für die Entdeckung und Isolierung der Elemente Radium und Polonium zugesprochen.

Für ihre Verdienste

Für ihre herausragenden Verdienste wurden ihre sterblichen Überreste im Jahr 1995 als erste Frau aus eigenen Leistungen in das Pariser Panthéon überführt.

Man kann nicht hoffen, eine
bessere Welt zu schaffen, ohne
die Individuen zu verbessern.

Marie Curie
(2-fach Nobelpreisträgerin, Physikerin & Chemikerin  / 1867 – 1934)

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