Prinzessin Elisabeth zu Wied (1843 – 1916) wurde durch Heirat zur Königin von Rumänien. Unter dem Pseudonym Carmen Sylva war sie zudem als Schriftstellerin tätig. Neben ihren eigenen Werken, wie Gedichten, Erzählungen, Märchen und Romanen, übersetzte sie auch aus dem Französischen ins Deutsche.
Im Jahr 1869 heiratete sie den damaligen Fürsten und späteren König Karl I. von Rumänien und wurde an seiner Seite Königin. Sie starb 1916 in Bukarest.
Das Pseudonym Carmen Sylva leitet sich von den lateinischen Wörtern carmen (Gesang/Lied) und silva (Wald) ab. Sie verfasste mehr als 30 Bücher, darunter Gedichtbände, Romane, Märchen, Novellen und Aphorismen, und galt als „dichtende Königin“.
Elisabeth zu Wied setzte sich nachhaltig für das Bildungswesen (insbesondere für Mädchen) ein, förderte wohltätige Einrichtungen und engagierte sich ersichtlich für Blinde, was ihr den Ruf einer wohltätigen Landesmutter einbrachte.
Dummheit stellt sich in die
Carmen Sylva
erste Reihe, um gesehen zu
werden; der Verstand stellt
sich zurück, um zu sehen.
(Elisabeth zu Wied / Königin von Rumänien / 1843 – 1916)



