Dieter Herbert Nuhr ist ein bekannter deutscher Kabarettist, Komiker, Fernsehmoderator, Autor und Fotokünstler. Er gehört zu den erfolgreichsten und prägendsten Figuren der deutschen Kabarett- und Stand-up-Szene.
Kernbereiche seines vielseitigen Schaffens
Fernsehen und Kabarett
Seit 2011 moderiert er die beliebte ARD-Satiresendung Nuhr im Ersten (ehemals Satire Gipfel). Seine Soloprogramme, die oft durch Wortspiele mit seinem Nachnamen auffallen (z. B. „Nuhr am nörgeln“, „Nuhr so“), ziehen jährlich Hunderttausende Zuschauer an. Zudem war er der erste deutsche Comedian mit einem eigenen Netflix-Special (Nuhr in Berlin).
Humor, Satire und Kontroversen
Nuhrs Humor verbindet klassisches politisches Kabarett mit moderner Stand-up-Comedy. Er thematisiert häufig gesellschaftliche Debatten, Medienkritik, den Klimawandel oder das Gendern. Seine pointierten Beiträge und die Kritik an einer als moralisierend empfundenen Politik lösen regelmäßig heftige Diskussionen, aus allen politischen Lagern, aus.
Nuhrs „Bildende Kunst“
Neben seiner Bühne- und Fernsehkarriere ist Nuhr studierter Kunst- und Geschichtswissenschaftler. Er stellt seine digital bearbeiteten Fotografien, die auf weltweiten Reisen entstehen, in renommierten internationalen Galerien und Museen aus (unter anderem in Rom, Venedig, China und im Ludwig Museum Koblenz).
Nuhrs wichtigste Auszeichnungen
Für seine Arbeit erhielt er unter anderem den „Deutschen Kleinkunstpreis“ (1998), den „Deutschen Comedypreis“ für den besten Liveauftritt (2003) sowie den „Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache“ und den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2026 wurde Nuhr durch den Zentralrat der Juden der „Leo-Baeck-Preis“ verliehen.
Die Steuern und Abgaben befinden sich
Dieter Nuhr
auf Weltrekordniveau und trotzdem hat
der Staat kein Geld. Natürlich nicht, weil
er zu wenig hat. Sondern weil er nicht
damit umgehen kann.
(Kabarettist, Satiriker, Fotokünstler & Autor / 1960)



